das ist eine Replik auf Martin Blumenau's Journal bei FM4: http://fm4.orf.at/stories/1628686/
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Lieber Martin!
Es freut uns sehr, dass du unser Festival nicht nur kritisch betrachtest, sondern dem Festival gar so viel Platz in deinem Journal widmest. „Gach fast a Ehr“ - wie Mensch bei uns sagt.
Bei aller Freude sehen wir uns aber auch dazu berufen ein paar angesprochene Punkte klarzustellen, die wir dank deiner praktischen Nummerierung auch gleich so - Ruck-Zuck - behandeln wollen:
1+2) Danke herzlichst!
4) Leider scheint dir hier ein (wichtiger) Gast entgangen zu sein: Die dekorierte Online-Journalistin Alexandra Bader von www.ceiberweiber.at.
Dafür, dass das von dir angesprochene potentielle Fokussieren nur auf „alte Medien“ keinesfalls im Vordergrund stehen wird, garantiert auch der Moderator, Daniel Erlacher, selbst ein Vertreter aus der Praxis neuer Medien. Und wirklich keine Sorge: Wir werden alles andere tun als „die österreichische Medienindustrie abfeiern“. Feiern tun wir dann erst (recht) nach 22:30 Uhr, beim anschließenden Musikprogramm - bei freiem Eintritt im Dom im Berg.
Dass Elevate hier keinesfalls "altbacken" daherkommt, dafür steht auch das Live-Videostreaming Projekt, dessen Output heuer auch erstmals Live auf Okto.tv zu sehen sein wird. Ein Live-DIY-Medienexperiment also.
Du siehst: wir sprechen nicht nur über das Thema Medien - wir machen auch unsere eigenen Kanäle auf. Solltest du also tatsächlich zuhause bleiben wollen/müssen, dann kannst du dennoch dabei sein. Okto-Empfang oder Internetzugang vorausgesetzt.
5) Nein, Wolfgang Lorenz' (langer) Arm reicht vielleicht bei euch im ORF irgendwohin, bei uns ist das aber definitiv nicht der Fall. Wir sind und bleiben inhaltlich unabhängig.
6) Keine Sorge, lieber Martin: Die Diskussion wird weder eine Runde von "Kutschern", noch "Programm der alten Schule". Sämtliche Gäste wurden sorgfältig ausgewählt und repräsentieren einerseits erstklassigen kritischen österreichischen Journalismus von Print bis zu TV und Online und andererseits internationale Exzellenz in Form des Pulitzer Preisträgers für Investigativen Journalismus 2009.
Wie du sicherlich weißt ist Anneliese Rohrer auch als Lehrende für angehende JournalistInnen an der FH Wien tätig und nicht nur eine "halbpensionierte Doyenne".
Ein Beitrag des ORF, der mit ein Grund war Frau Rohrer einzuladen - das solltest du dir anschaun:
http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=4213690486311620199
Besten Dank jedenfalls für deine Kritik!
Vorbeikommen ist dennoch empfohlen - vor allem auch für Menschen die aktiv mitdiskutieren wollen.
Hier sei nochmal erwähnt, dass das gesamte diskursive Programm bei freiem Eintritt zu besuchen ist!
Dein Elevate Team
